••• Sparen im Netz •••

Computer & Internet

Getestet: So schnell ist LTE tatsächlich

© WoGi - Fotolia.com

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Der Mobilfunkstandard und UMTS-Nachfolger LTE soll super schnelles Internet garantieren. Die Netzbetreiber Telekom, Vodafone und O2 haben bereits mit dem Ausbau begonnen, vor allem auf dem Land. Aber auch in Frankfurt am Main kann man schon das neue 4G-Netz empfangen. Laut der Betreiber soll die maximale Datenrate bei 50 bis 100 Mbits pro Sekunde liegen. Ob dieses Versprechen allerdings eingehalten werden kann, wurde vor kurzem getestet.

Testort waren Ortschaften rund um München, die mit Bus und Bahn sowie ausgerüstet mit Notebook, Surfstick und Routern abgefahren wurden. Problematisch dabei war, dass sich die Netzbetreiber die Ortschaften anscheinend untereinander aufgeteilt hatten, so dass pro Ortschaft auch nur ein Anbieter verfügbar war. Der Test zeigte am Ende, wie gut die LTE-Versorgung und Netzanbiendung funktonieren und gleichzeitig was Router und Surfsticks in ihrer Anwendung hergeben.

Bei O2 in der Nähe von Ebersberg beispielsweise konnten im Test Downloadraten von bis zu 7,3 MBits pro Sekunde erreicht werden und damit gleich die maximale Leistung. Denn O2 hat die Geschwindigkeit bewusst eingeschränkt, damit das Netz auch bei vielen Nutzern nicht überlastet wird. Auch wenn nicht die O2-Standard-Hardware im Einsatz ist, sondern zum Beispiel eine FritzBox konnten ähnliche Werte erzielt werden. Im Vodafone-Netz wurden die deutlich besten Ergebnisse erzielt, wobei hier die Pingzeiten – also die Zeit zwischen einer Serveranfrage und dessen Antwort – am langsamsten waren. Telekom liegt mit seinen Konkurrenten auf einer etwa gleicher Augenhöhe, nur beim Upload wurden Unregelmäßigkeiten festgestellt.


Neuer Datenturbo im Test: LTE-Router: Schneller Funk fürs eigene Heim – weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/digital/computer/chip-exklusiv/tid-25492/neuer-datenturbo-im-test-so-schnell-ist-lte-wirklich-lte-router-schneller-funk-fuers-eigene-heim_aid_736879.html
 

Neuer Datenturbo im Test: LTE-Router: Schneller Funk fürs eigene Heim – weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/digital/computer/chip-exklusiv/tid-25492/neuer-datenturbo-im-test-so-schnell-ist-lte-wirklich-lte-router-schneller-funk-fuers-eigene-heim_aid_736879.html

Neuer Datenturbo im Test: So schnell ist LTE wirklich – weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/digital/computer/chip-exklusiv/tid-25492/neuer-datenturbo-im-test-so-schnell-ist-lte-wirklich_aid_736873.html

Apple erhält Abmahnung

© Gjermund Alsos - Fotolia.co

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Verbraucherschützer mahnen Apple. Die Kunden werden in die Irre geführt, indem sie die gebührenpflichtige Garantie “AppleCare ProtectionPlan” kaufen. Diese gibt es für das iPhone, den Mac und andere Apple Produkte. Die zusätzliche Software beschert Apple stattliche Zusatzeinnahmen. Europäische Verbraucherschützer sehen in der gebührenpflichtigen Software jedoch einen Nachteil zu Gunsten der Kunden.
Insgesamt 79 Euro verdient Apple zusätzlich bei einem iPad, bei einem MacBook 349 Euro, wenn Kunden neben den Geräten auch die zweijährige Herstellergarantie kaufen. Durch diese Garantie könnten Kunden sicher sein, dass die Geräte auch über die gängige Herstellergarantie repariert werden. Apple gibt grundsätzlich ein Jahr Garantie auf seine Geräte. Durch den Kauf von AppleCare Protection Plan bekomme der Kunde nun noch ein Jahr länger eine Garantie auf die Produktion. Mit diesem Versprechen wirbt Apple und will die Kunden zum Kauf überreden. Verbraucherschützer mahnten Apple nun ab, da laut dem geltenden EU-Recht Apple den Kunden sowieso eine Herstellergarantie von zwei Jahren geben müsste. Diese Tatsache verschweige Apple bewusst um die Kunden zum Kauf zu bewegen. Insgesamt elf europäische Verbraucherschutzorganisationen haben Apple nun deshalb abgemahnt. In der Werbung entstehe der Eindruck, dass die Kunden ohne den Kauf der Zusatzgarantie nur ein Jahr Anspruch auf eine Reparatur durch den Hersteller hätten. Apple hatte nun Zeit ein Unterlassungserklärung abzugeben und die Werbung zu ändern, ansonsten drohen dem Unternehmen eine Strafverfolgung und Schadensersatzansprüche in Millionenhöhe. Bereits im Januar hatte ein Gericht in Italien Apple zu einer Geldstrafe von 1,2 Millionen Euro verurteilt wegen Irreführung der Kunden. Bisher hat das Unternehmen zum aktuellen Fall keine Stellungnahme abgegeben.

 

Sparen: Hotelsuche im Internet

 Hotelsuche © volkann - Fotolia.com

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Wer einen Urlaub plant, muss sich nicht mehr auf die Mitarbeiter von Reisebüros verlassen, dass sie einem das Beste Urlaubsangebot präsentieren. Bei der Suche nach dem besten Flug und dem schönsten Hotel kann man sich mittlerweile auf die eigenen Fähigkeiten verlassen. Im Internet gibt es inzwischen eine fast unüberschaubare Zahl von Reiseportalen, die Pauschalreisen, Flüge und Hotels anbieten und das zu wesentlich günstigeren Preisen als im Reisebüro. Im Trend ist neben der Buchung im Internet das seperate Buchen von Flug und Hotel- Pauschalangebote sind zwar praktisch, aber in weiten Teile auch unflexibel, vor allem wenn man in einem Urlaub verschiedene Orte bereisen möchte. Kann man bei der Flugbuchung nur wenig falsch machen, vor allem auf günstige Preise und günstige Flugzeiten achten, sollte man bei der Internetsuche nach dem Urlaubshotel einige Dinge beachten, um vor Ort nicht enttäuscht zu werden.

Die allererste Grundregel lautet wie so oft: Vergleichen. Viele Buchungsportale werben damit, den günstigsten Preis zu haben, was nicht immer der Fall ist. Zun Teil lassen sich sogar günstigere Preise erzielen, wenn man direkt auf der Internetseite des Hotels ein Zimmer bucht, da viele Plattformen als Vermittler auftreten und selbstverständlich auch etwas Gewinn machen möchten. Als gute Alternative bieten sich Vergleichsportale an, die die verschiedenen Angebote übersichtlich zusammenstellen. Um mehr über das gewünschte Hotel zu erfahren, werden zunehmend Bewertungskommentare zur Rate gezogen. Aber auch hier ist Vorsicht geboten. Nicht nur, dass die Bewertungen in der Regel sehr subjektiv ausfallen und nicht zwangsläufig etwas über den tatsächlichen Zustand der Unterkunft aussagen, sind auch immer mehr falsch positive Kommentare im Umlauf, die ein Hotel manipulativ besser bewerten. Bekommt man dann nicht das, was man erwartet hat, kann auch die Reklamation kompliziert werden, da Hotelvermittler nur selten für etweiliges zuständig sind. Dennoch boomt das Geschäft mit den Hotelbuchungsplattformen im Internet ohne Zweifel: Die günstige Hotelsuche von hrs zum Beispiel ist für viele inzwischen zu einem der wichtigsten Buchungsportale im Internet geworden.

Politik: Agenda “Surfen ohne Risiko”

© Wilm Ihlenfeld - Fotolia.com

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Datenschutz ist immer wieder ein diskussionsreiches Thema in der Öffentlichkeit, den Medien und der Politik. Dabei steht vor allem das Internet im Zentrum der Kritik, das immer undurchsichtiger und größer zu werden scheint und dadruch jede Menge Raum für kriminelle sowie schädliche Machenschaften bietet. So schnell wie sich die digitale Welt entwickelt, ist es sehr schwer mitzukommen. Das gilt vor allem für jene, die sich dem Schutz der Internetnutzung verschrieben haben. Meist laufen sie den Dingen hinterher und können in der Regel nur reagieren statt zu agieren. So versucht jetzt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Kinder unter der Leitung von Bundesministerin Kristina Schröder (CDU) Kinder verstärkt vor den negativen Seiten des Internets zu schützen. Zu diesem Zweck soll in Zukunft ein Internet-Schutzzentrum Kinder vor Missbrauch und Mobbing im Netz schützen. Das Schutzzentrum soll in Zusammenarbeit mit der Internetwirtschaft sowie Kinderschutzinitiativen betrieben werden und vor allem Präventionsarbeit leisten, um die zunehmende Bedrohung des Cybermobbing und der Verbreitung von Missbrauchsdarstellungen im Internet einzudämmen. In diesem Jahr wurde das Thema des virtuellen Mobbings erstmals präsent, als sich Jugendliche versuchten, aufgrund diverser Verbal-Attacken und Verunglimpfungen, die von Mitschülern über das Internet verbreitet wurden, das Leben zu nehmen.

Mit der neuen Schutzoffensive sollen unterschiedliche Maßnahmen für mehr Schutz sorgen, die aber nicht alle neu sind: ein zentraler Notrufbutton soll Kindern und Jugendlichen mit nur einem Klick die Möglichkeit geben, Hilfe und Beratung im Internet zu erhalten, falls sie auf Internetseiten mit bedrohlichen Inhalten stoßen sollten. Neu ist die Idee nicht: sie wurde schon 2009 vom Bund der Deutschen Kriminalbeamten vorgeschlagen und stark wegen der Gefahr des Missbrauchs kritisiert. zudem gibt es schon seit langem eine Internet-Beschwerdestelle, die auch für Kinder und Jugendliche genutzt werden könne. Ergänzend plant die Ministerin eine technisch sicheren Surfraum für Kinder. Schon jetzt gibt die Internet-Seite des Ministerium zahlreiche Informationen zur kindgerechten Nutzung des Internets.

Stromspartipps für Computerfreunde

Strommast, Foto: koordinat_flickr

In den meisten Haushalten in Deutschland wird mittlerweile mehr Strom durch Computer und Zubehör verbraucht als für die klassischen Haushaltsgeräte. Das liegt unter anderem daran, dass einfach jede Komponente des Rechners Strom braucht und die Programme die ausgeführt werden auch. Allerdings gibt es auch genug Möglichkeiten mit einfachen Mitteln Strom zu sparen.

Als erstes gilt: Flachbildschirme sind sparsamer als Röhrengeräte. Sie lassen sich mit Hilfe der Energiesparfunktion des PCs ausschalten und bei einer um 25 % reduzierten Helligkeit spart man bereits 15% der Stromaufnahme ein. Man sollte diesen auch immer den entsprechenden Lichtverhältnissen im Raum anpassen. Bei Hintergrundbildern und Bildschirmschonern gilt: je aufwendiger desto mehr Energie und sie verhindern das versetzen des Monitors in den Ruhezustand, so schön sie auch sein mögen.

Ein wahrer Stromfresser sind die Laserdrucker, die allerdings auch mit Hilfe eines Ruhemodus reguliert werden können. Falls so ein Modus nicht vorhanden ist, sollte man den Drucker in längeren Pausen einfach abstellen. Bei Tintenstrahldruckern gilt das allerdings nicht, da diese beim Ab-und wieder Anschalten jedes Mal wieder die Druckkopf-Düsen reinigen und das mehr Energie verbraucht als spart.

Bei einer Neuanschaffung sollte man grundsätzlich genau hinsehen, denn je leistungsfähiger die PCs werden desto mehr Energie verbrauchen sie gewöhnlich auch. Ein Siegel das eine gute Energieeffizienz erkenne lässt ist das auch vom TÜV Rheinland vergebene „Energy Star“ Siegel. Aber auch bei Grafikkarten gilt es genau zu schauen, da es bereits hier enorme Unterschiede im Verbrauch gibt.

Die energiesparendste Variante ist die Anschaffung eines Notebooks, es verbraucht im Jahr nicht mal ein zehntel des Stroms, den ein PC braucht und hat heute meiste eine vergleichbare Ausstattung. Wer nicht auf den PC verzichten will, sollte in jedem Fall ein Flachbildschirm und einen Verbrauch von unter 100 Watt anstreben.