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Apple

Apple erhält Abmahnung

© Gjermund Alsos - Fotolia.co

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Verbraucherschützer mahnen Apple. Die Kunden werden in die Irre geführt, indem sie die gebührenpflichtige Garantie “AppleCare ProtectionPlan” kaufen. Diese gibt es für das iPhone, den Mac und andere Apple Produkte. Die zusätzliche Software beschert Apple stattliche Zusatzeinnahmen. Europäische Verbraucherschützer sehen in der gebührenpflichtigen Software jedoch einen Nachteil zu Gunsten der Kunden.
Insgesamt 79 Euro verdient Apple zusätzlich bei einem iPad, bei einem MacBook 349 Euro, wenn Kunden neben den Geräten auch die zweijährige Herstellergarantie kaufen. Durch diese Garantie könnten Kunden sicher sein, dass die Geräte auch über die gängige Herstellergarantie repariert werden. Apple gibt grundsätzlich ein Jahr Garantie auf seine Geräte. Durch den Kauf von AppleCare Protection Plan bekomme der Kunde nun noch ein Jahr länger eine Garantie auf die Produktion. Mit diesem Versprechen wirbt Apple und will die Kunden zum Kauf überreden. Verbraucherschützer mahnten Apple nun ab, da laut dem geltenden EU-Recht Apple den Kunden sowieso eine Herstellergarantie von zwei Jahren geben müsste. Diese Tatsache verschweige Apple bewusst um die Kunden zum Kauf zu bewegen. Insgesamt elf europäische Verbraucherschutzorganisationen haben Apple nun deshalb abgemahnt. In der Werbung entstehe der Eindruck, dass die Kunden ohne den Kauf der Zusatzgarantie nur ein Jahr Anspruch auf eine Reparatur durch den Hersteller hätten. Apple hatte nun Zeit ein Unterlassungserklärung abzugeben und die Werbung zu ändern, ansonsten drohen dem Unternehmen eine Strafverfolgung und Schadensersatzansprüche in Millionenhöhe. Bereits im Januar hatte ein Gericht in Italien Apple zu einer Geldstrafe von 1,2 Millionen Euro verurteilt wegen Irreführung der Kunden. Bisher hat das Unternehmen zum aktuellen Fall keine Stellungnahme abgegeben.

 

Das iPhone 5 vorbestellen

Das iPhone 5, Foto: starzinger_flickr

Das iPhone 4 war ein absolutes Muss für alle Apple-Fans. Doch bald wird es wohl von seinem Nachfolger abgelöst. So erwarteten erfahrene Apple-Nutzer das iPhone bereits im Juni, da dies traditionsgemäß immer der Monat war, indem Apple seine neuen Produkte präsentierte. Dabei enttäuschte Apple seine Fans auch nicht, denn immerhin gab es im Juni Neuheiten zu verkünden. So wurde das neue Betriebssystem Lion vorgestellt und außerdem auch ein neues MacBook Air. Auf das iPhone verzichtete man zu diesem Zeitpunkt im Hause Apple jedoch und ließ auch kein einziges Kommentar zu dem Thema bei der Präsentation verlautbaren. Des weiteren kam auch hinzu, dass Apple seitdem weiterhin kein Kommentar zu Thema iPhone 5 abgab. Die Spekulationen halten sich jedoch hartnäckig, dass das neue iPhone im September, spätestens im Oktober diesen Jahres noch erscheinen soll.

Da bei den Fans eine große Aufregung herrscht nutzte die Telekom dies nun mit einem gewissen Schachzug. So bot der Konzern nur für eine Kunden an, dass diese das iPhone 5 vorbestellen können. Dabei weiß die Telekom natürlich nicht mehr, als jeder andere der nicht aus dem Hause Apple ist. So gab es bei der Vorbestellung keinen festen Termin wann das Handy erscheinen wird, genauso wenig gab es irgendwelche Details zu den Funktion des neuen Smartphones. Die Telekom sieht dies vor allem als eine Aktion für eingefleischte Fans. So sind die Vorbestellungen natürlich bindend und jeder der sich ein Apple Phone vorgemerkt hat muss dieses dann auch kaufen und den Vertrag nutzen. Somit kann das neue iPhone auch ein wahnsinniger Flop werden und in allen Tests durchfallen, die ersten Kunden hat es jedoch sicher.

Diese Aktion zeigt wieder einmal wie wahnsinnig treu die Apple-Anhänger sind. Denn man wird wohl kaum bei einer anderen Marke erwarten, dass Kunden sich vor irgendeiner Bekanntgabe zu einem Produkt zum Kauf verpflichten lassen. Auch hier setzt Apple wieder einmal Maßstäbe.