••• Sparen im Netz •••

Breitband

Was sollte ein guter DSL Anschluss bieten?

Ohne Breitband-Anschluss ist ein komfortables Surfen im Internet nicht mehr möglich. Internetseiten sind mit Bildern, Animationen und Videos überfüllt und bieten spannendes Surfen. Doch wenn der Breitband-Anschluss nicht vorhanden ist, kann diese große Menge an Daten nicht verarbeitet werden. Und das ist ärgerlich für den Nutzer. Bunte und aufwendig gestaltete Internetseiten sind von Nutzern gewünscht, allerdings nur mit dem richtigen internet. Auch Filme werden immer öfter übers Internet geschaut, viele Fernsehsender bieten sogar nur übers Internet Filme und Serien an. Ärgerlich, wer da nicht über ein schnelles Internet verfügt.

Internetanschluss, Foto: aulasvirtuales_flickr

Dabei sind nicht nur Datenmengenverarbeitung schneller mit einem DSL-Anschluss, auch das Versenden und Empfangen von Emails läuft damit schneller. Auch Chatten wird ohne DSL-Anschluss zur Qual, denn die Geschwindigkeit spielt dabei eine wesentliche Rolle.

Außerdem gibt es mittlerweile sehr günstige Flatrate-Angebote für DSL-Anschlüsse, die das unbegrenzte und schnelle Surfen ermöglichen.

Besonders wichtig ist die Downloadgeschwindigkeit bei dem DSL-Anschluss, denn mit analogen Internetanschlüssen, würde es bei den heutigen Datenmengen Tage dauern. Neuere Computer laden Erneuerungen von Betriebssystemen im Internet herunter, das mit einem analogen Anschluss gar nicht erst möglich wäre.

 

DSL Ärger umgehen mit richtiger Providerauswahl

Das Angebot von DSL-Anbietern ist inzwischen genauso groß und undurchsichtig wie das der Mobilfunktarife, und wer sich nicht damit auskennt, der kann schnell in böse Kostenfallen tappen.

Nicht nur bei der Wahl des Tarifs, auch beim Kundenservice können die Anbieter Ärger machen, überteuerte Hotlines, ewige Warteschlangen oder unerreichbare Servicehotlnes die Liste von potentiellen Ärgernissen ist lang.

DSL Probleme, Foto: Ian Sterlinf_Flickr

Eine der schlimmsten Vorstellungen ist wohl, nach langer Wartezeit endlich den DSL-Anschluss gelegt bekommen zu haben, und dann feststellen zu müssen dass an ihrem Anschluss DSL gar nicht verfügbar ist, trotz des anderen Ergebnisses des Online-Verfügbarkeitstestes. Ist man an den falschen Anbieter geraten, kann sogar passieren, dass trotzdem der  volle Preis berechnet wird, obwohl die Leistung gar nicht bereit gestellt wurde. In diesem Fall sollte man sich schleunigst an den Verbraucherschuz wenden, denn als goldenen Regel gilt: Nur was an Leistung entgegen genommen wurde, muss auch bezahlt werden.

Vorsicht ist auch geboten bei Sonderangeboten und Rabattaktionen übers Internet oder Telefon. Da kann es schnell passieren, dass statt dem angeforderten Infomaterial gleich eine Auftragsbestätigung ins Haus fliegt. Diese kann selbstverständlich wieder storniert werden, erfordert aber Aktion von Ihnen. NAch solch einem Verhalten des Anbieters bietet es sich an, sich einen vertrauungsvolleren Anbieter zu suchen.

Aufgepasst werden muss auch bei den Servicehotlines, die der Anbieter dem Kunden zur Verfügung stellt. Oft ist im Kleingedruckten zu lesen, dass der Anruf pro Minute 3 Euro oder mehr kostet, und die Zeit in der Warteschlange mit eingerechnet, kommt da schnell eine ganze Stange Geld zusammen. Hier aber gibt es eine gesetzliche Regelung zu Gunsten des Kunden. Handelt es sich um Problem, was der Anbieter verursacht hat, also zum Beispiel wenn eine zu geringe DSL-Geschwindigkeit freigeschaltet wurde, muss der Anruf für den Kunden kostenlos sein.  Hat man in solch einem Fall trotzdem Geld für das Telefonat, kann man sich dieses im Nachhinein wieder gutschreiben lassen.

 

In jedem Falle gilt: Es kann sich immer lohnen, ein Auge auf die aufgeführten Kosten auf der monatlichen Rechnung zu werfen, und bevor man sich für einen Anbieter entscheidet, sollte recherchiert werden, ob dieser auch hält was er verspricht.

 

Geld sparen durch einen Anbieterwechsel

Router, Foto: actiontec_flickr

Wer seinen DSL-Anbieter wechseln will, kann dabei viel Geld sparen, solange einige wichtige Punkte beachtet werden.

Der Markt ist groß und die Anbieter locken mit günstigen Angeboten und vielen Extras. Das macht einen Wechsel lohnenswert und häufig können eine Menge Kosten eingespart werden.  Vor einem Wechsel zum neuen Anbieter sollte man sich zunächst genau informieren, welche Bedingungen und Inhalte im aktuellen Vertrag stehen. Besonders wichtig ist hier die Vertragslaufzeit, denn daran orientiert sich die Kündigungsmöglichkeit des Kunden. Im Normalfall laufen DSL- oder Telefonverträge 24 Monate bei dem selben Anbieter. Abgesehen von der Vertragslaufzeit gilt es weitere Vertragsaspekte zu beachten. Wurde zum Beispiel eine Hardware mit gemietet, muss diese nach Beendigung des Vertrages zurückgegeben werden. Auch bei Zusatzleistungen können eventuell andere Kündigungsfristen gelten als beim Grundvertrag. Diese sollten daher extra gekündigt werden. Wer seinen eigenen Vertrag kennt, kann schließlich mit der Suche nach einem neuen Provider beginnen. Dafür sollte ausreichend Zeit eingeplant werden. Ein halbes Jahr reicht dabei aus, um genügend Informationen einzuholen und den richtigen Anbieter auf dem DSL-Markt zu finden. Die AGBs sollten bei den verschiedenen Providern allerdings genau durchgelesen werden. Ist ein Anbieter gefunden, muss noch überprüft werden, ob der gefundene Vertrag und Provider auch am gewünschten Wohnort zur Verfügung steht. Auf den jeweiligen Online-Seiten der Anbieter kann dies abgefragt werden.  Danach ist der Wechsel möglich. Es empfiehlt sich den neuen Anbieter circa vier bis sechs Wochen vor Vertragsbeginn aufzusuchen, da die Umstellung und Einrichtung einige Zeit beanspruchen.