Warum Energiesparlampen?

Energiesparlampe, Foto: fchmksfkcb_flickr
Lang galt es als umstritten, ob Energiesparlampen wirklich einen Vorteil bringen. Doch im Laufe der Zeit zeigen sich die positiven Effekte im Haushalt. Die Strompreise steigen stetig an und Energiesparlampen haben bei gleicher Helligkeit wie Glühlampen einen geringeren Stromverbrauch. Über einen längeren Zeitraum hinweg, macht sich das auch auf der Stromrechnung bemerkbar, und zwar im positiven Effekt, denn der Stromverbrauch ist geringer.
Energiesparlampen gibt es in den verschiedensten Ausführungen. Denn auch LEDs oder Halogenlampen sowie Hochdruckladungslampen haben die gleiche Helligkeit wie Glühbirnen, verbrauchen dabei aber wesentlich weniger Energie. Neben dem verminderten Stromverbrauch, haben Energiesparlampen den Vorteil, dass sie das Brandrisiko verringern, denn sie haben eine geringere Betriebstemperatur. Bei der Vielzahl an angebotenen Energiesparlampen sollte bei der Auswahl und je nach Einsatzort auf die Lichtqualität, -farbe und die Haltbarkeit geachtet werden. Denn Energiesparlampen sind nicht dimmbar und machen deshalb eine gezielte Auswahl erforderlich. Auch wichtig ist es, zu wissen, dass die Leuchtstofflampe Quecksilber enthält und daher eine Entsorgung über den Sondermüll erforderlich macht. In Sachen Leuchtkraft liegt die Energiesparlampe allerdings weit vorn. Für eine herkömmliche Glühbirnenleistung von 60 Watt braucht sie lediglich 12 bis 15 Watt, um die gleiche Helligkeit zu erzielen. Auch die Langlebigkeit der Kompaktleuchtstofflampe von 3.000 bis zu 15.000 Stunden liegt weit über der einer Glühbirne. Das gleicht den deutlich teureren Preis gegenüber einer Glühbirne mit den Jahren wieder aus. Nur bei sehr häufigem Ein- und Ausschalten des Lichtes verringert sich die Lebensdauer der Energiesparlampe ein wenig.
Der sinnvolle Strompreisvergleich

Strommast, Foto: Stefan Schnuse_Flickr
Was tun wenn die Strompreise unmöglich in die Höhe klettern? Ein klares Zeichen ist der Anbieterwechsel. Gerade bei den in den letzten Monaten horrende gestiegenen Strompreisen erweist sich ein Wechsel meist als durchaus sinnvoll. Denn einige Anbieter haben ihren Kunden Vergünstigungen durch eine kluge Sparpolitik weitergegeben und andere nicht bzw. die Preise sogar noch dreist angehoben. Der Unterschied zwischen den hochpreisigen und den günstigen Stromtarifen wird somit immer größer.
Dabei ist der Wechsel des Stromanbieters heutzutage gar kein Problem mehr, mit Hilfe von Seiten wie Verivox.de oder Strom-Magazin.de ist der Wechsel übersichtlich, schnell und vor allem kostenlos. Man kann den besten Anbieter in Ruhe für sich suchen und muss sich keine Sorgen über Versorgungslücken machen, alles geht heute über die entsprechenden Dienste automatisch. Der Grundversorger am jeweiligen Wohnort ist nämlich verpflichtet die Anwohner ohne Unterbrechung mit Strom zu versorgen, man steht also bei einem Wechsel niemals plötzlich ohne Strom da. Also einfach ins Netz gehen, Stromanbieter je nach Leistungen, Preisen und individuellen Vorlieben auswählen, Wechsel online beantragen und der Rest läuft automatisch und ohne Probleme. Für den genauen Strompreisvergleich haben alle Seiten einen Tarifrechner und falls doch mal fragen entstehen kann man diese Problemlos über eine Service-Hotline oder den Mailverkehr klären.
Stromspartipps für Computerfreunde

Strommast, Foto: koordinat_flickr
In den meisten Haushalten in Deutschland wird mittlerweile mehr Strom durch Computer und Zubehör verbraucht als für die klassischen Haushaltsgeräte. Das liegt unter anderem daran, dass einfach jede Komponente des Rechners Strom braucht und die Programme die ausgeführt werden auch. Allerdings gibt es auch genug Möglichkeiten mit einfachen Mitteln Strom zu sparen.
Als erstes gilt: Flachbildschirme sind sparsamer als Röhrengeräte. Sie lassen sich mit Hilfe der Energiesparfunktion des PCs ausschalten und bei einer um 25 % reduzierten Helligkeit spart man bereits 15% der Stromaufnahme ein. Man sollte diesen auch immer den entsprechenden Lichtverhältnissen im Raum anpassen. Bei Hintergrundbildern und Bildschirmschonern gilt: je aufwendiger desto mehr Energie und sie verhindern das versetzen des Monitors in den Ruhezustand, so schön sie auch sein mögen.
Ein wahrer Stromfresser sind die Laserdrucker, die allerdings auch mit Hilfe eines Ruhemodus reguliert werden können. Falls so ein Modus nicht vorhanden ist, sollte man den Drucker in längeren Pausen einfach abstellen. Bei Tintenstrahldruckern gilt das allerdings nicht, da diese beim Ab-und wieder Anschalten jedes Mal wieder die Druckkopf-Düsen reinigen und das mehr Energie verbraucht als spart.
Bei einer Neuanschaffung sollte man grundsätzlich genau hinsehen, denn je leistungsfähiger die PCs werden desto mehr Energie verbrauchen sie gewöhnlich auch. Ein Siegel das eine gute Energieeffizienz erkenne lässt ist das auch vom TÜV Rheinland vergebene „Energy Star“ Siegel. Aber auch bei Grafikkarten gilt es genau zu schauen, da es bereits hier enorme Unterschiede im Verbrauch gibt.
Die energiesparendste Variante ist die Anschaffung eines Notebooks, es verbraucht im Jahr nicht mal ein zehntel des Stroms, den ein PC braucht und hat heute meiste eine vergleichbare Ausstattung. Wer nicht auf den PC verzichten will, sollte in jedem Fall ein Flachbildschirm und einen Verbrauch von unter 100 Watt anstreben.
