Angriffswelle auf mobile Geräte
Er zückt sein Handy, schaut aufgeregt nach links und rechts, geht auf und ab. Dann endlich – ein Signal. Vergebens, es ist wieder weg. Und er läuft wieder – hin und her, auf und ab. Und dann die Erlösung: Der Zug kommt in drei Minuten. Das Bild scheint einleuchtend. Fast jeder nutzt heutzutage die mobilen Geräte – stets immer auf der Suche nach dem besten Empfang und der Sucht nach der mobilen Erreichbar- und Abrufbarkeit.
Doch nun mehren sich die Stimmen und Kritiken, dass Smartphones – trotz ihrer Beliebtheit – niedrigen Sicherheitsstandards unterliegen. Damit machen sie sich zu einem beliebten Angriffspunkt für Kriminelle. Manche Stimmen gehen sogar so weit, dass sie die Sicherheit der Smartphones auf dem Stand der PC’s 1998 sehen. Erscheint fatal, wo man doch schon Einkaufen, Banking und anderes als nur den Fahrplan damit abrufen kann.
Und so warnen viele Experten davor, dass man auch hier vorsichtig mit seinen Daten umzugehen hat. Denn in der steigenden Bedeutung von Smartphones und anderen High-Tech Gedöns, steigt auch die Anzahl der Angriffe auf die Geräte. Dadurch dass bald jeder in nächster Zeit auch mit jedem internetfähigen und an sein Bankkonto angeschlossenen Handy überall einkaufen gehen kann, steigt das Risiko eines solchen Hacker-Angriffs: „In dem Moment, in dem Smartphones in größerem Stil als digitale Geldbörsen zum Einsatz gelangen, wird es zu einer neuen Kriminalitäts-Welle kommen“, sagt der Vorsitzende des Verbandes der deutschen Internetwirtschaft eco, Professor Michael Rotert.
Als Konsequenz dessen fordert er von den Herstellern und Mobilfunkbetreibern eine intensive Zusammenarbeit im Hinblick auf die Sicherheit der mobilen Geräte. Auch Banken und Kreditkartenunternehmen müssen sich an der Diskussion zum Thema „Mobile Sicherheit“ beteiligen, macht der Vorsitzende von eco weiter deutlich. Außerdem macht er klar, dass es bei den derzeitigen Geräten eher um Design als Sicherheit geht. Dieses Gefüge muss sich, seiner Meinung nach, verändern. Ansonsten würden Daten – und damit nicht nur Abfahrtszeiten eines Zuges – , die persönliche Konsequenzen nach sich ziehen, einfach an Dritte weitergegeben.
Die Energiespar-App fürs Handy

App, Quelle: Kigoo Images / pixelio.de
Was ist heute schon noch unmöglich? Fast alle unsere Geräte sind mittlerweile dazu ausgelegt, andere Geräte zu steuern. Vor allem mit dem neuen IPv6 werden die Möglichkeiten erweitert werden. Jetzt hat das Fraunhofer Institut eine Applikation entwickelt die auf dem mobilen Endgerät installiert werden kann um den Energieverbrauch aller Geräte im Überblick behalten zu können.
Die Einsparung von Energie und der Schutz unserer Ressourcen ist ein allgegenwärtiges Thema in der heutigen Zeit. Doch trotz immer besser werdenden Energiespargeräten und Weiterentwicklungen der Technik muss es ein Umdenken geben dass unseren Umgang mit der Energie beeinflusst. Doch wie weiß man überhaupt wie viel Energie man verhaucht? Mit dieser Frage haben sich Entwickler am Fraunhofer Institut ebenfalls beschäftigt und nun eine tolle, wirklich nutzvolle neue App entwickelt.
Die App stellt dar wie viel Strom einzelne Geräte verbrauchen und bringt sogar die Funktion mit sich einzelne Geräte über das Telefon steuern zu können. Das Prinzip funktioniert ganz einfach. Einfach das Gerät mit der Handykamera aufnehmen und Stromfresser ausfindig machen. Auf einem Server der App sind Geräte aus der verschiedenen Perspektiven hinterlegt, ein Datenabgleich findet statt und die entsprechende Information wird zurück an das Handy gesendet.
Sinn dieser App soll es sein, sich erst mal einen Überblick verschaffen zu können, wie viel Energie man den wirklich verschwendet. So können Einsparpotentiale erkannt werden! Ziel ist es, dass man Geräte eines Tages miteinander koppelt und sie dann über das Mobiltelefon anschaltet wenn zum Beispiel der Strom bei Tageszeiten abhängigen Tarifen am günstigsten ist.
Jetzt wird das App noch intelligenter. eine spezielle Sensorik ist dafür ausgestattet die Umgebung zu Überwachen. Dieses System zeigt dann über die Nutzung von Lichtern wo der Energieverbrauch gut ist, und wo Energie verschwendet wird. Mehr kann man über diese neuste Technik bei den Kleinanzeigen des Fraunhofer Institutes erfahren. Schön ist, dass diese App uns im Alltag auch vor Fehlern bewahrt. Lüftetet man zum Beispiel bei geöffnetem Fenster, werden wir mit einem rot blinkenden Signallicht gewarnt.
Handystrahlung und Ihre Gefahr

Handys, Quelle: Gabi Schoenemann / pixelio.de
Immer wieder hört man von der gefährlichen Strahlung die von Handys ausgeht und dass diese Strahlen sogar zu Tumoren führen kann. Doch kaum jemand ändert wirklich etwas an seinem Telefonierverhalten oder achtet auf die wichtigen Details beim Handykauf. Dabei gibt es gerade bei Kinderhandys große gesundheitliche Risiken auf die man achten sollte.
Um sein Kind von Anfang an für das Thema zu sensibilisieren ist es natürlich auch wichtig ihm einen maßvollen und sinnvollen Umgang beizubringen, auch wenn Spaß und Spielereien dabei nicht zu kurz kommen sollten. Allerdings gab es in einer aktuellen Studie der „Computer Bild“ erschreckende Resultate in puncto Gesundheitsrisiko bei Kinderhandys. In den meisten No-Name -Produkten aber auch in Geräten von bekannten Markenherstellern wurden neben Weichmachern in Kopfhörerstöpseln oder dem Kunststoffgehäuse auch überschrittene Strahlungswerte festgestellt. Der SAR-Wert zur Feststellung der Strahlung, die auf den menschlichen Kopf trifft, hat im schlimmsten Produkt des Testes mit zwei Watt/kg sogar den europäischen Grenzwert überschritten, schadstoffarme Telefone haben gerade mal einen SAR-Wert von 0,6. Der Testsieger, wenn man das so nennen kann, war das einzige Kinderhandy dass im Test kein mangelhaft erhalten hat, das „Baby Contact“ von Senotech. Es hat fünf Direktwahltasten und ist für Kinder bis acht Jahre gut geeignet. Für die nächste Altersklasse ist dann das strahlungsarme Samsung S3030 geeignet. In jedem Fall sollten Eltern sich vorab genau informieren, welche gesundheitlichen Risiken bei den einzelnen Geräten bestehen um keine Kompromisse einzugehen.
Hier sind noch einige Modelle aufgelistet, die nur sehr geringe Strahlenwerte aufweisen:
Samsung I8000 Omnia 2, Samsung M8910 Pixon 12, Nokia 6600i slide, Samsung B3410, Vodafone 360 H1, Sony Ericsson T303, Nokia 3720 classic, Samsung S5230 Star, Sony Ericsson Xperia X1.
Was tun bei Handydiebstahl?
Ein Handydiebstahl ist immer eine unangenehme Sache. Manchmal hat man es nur verlegt und findet es wieder doch wenn es wirklich verloren ist oder geklaut wurde heißt es richtig handeln! Dafür sind im folgenden fünf wichtige Schritte aufgeführt.
Erstens: Zunächst einmal sollte man das eigene Handy anrufen und Ruhe bewahren. Manchmal hat man es nur verlegt bzw. vergessen und verfällt umsonst in Panik oder ein ehrlicher Finder meldet sich.

Handydiebstahl, Foto: mobigates_flickr
Zweitens: Sobald man die Gewissheit hat, dass das Handy weg ist, sollte man die SIM-Karte sperren lassen, denn wenn man nicht gerade ein Prepaid-Handy besitzt könnten einem extrem schnell hohe Kosten durch Auslandstelefonate oder kostenpflichtige Services entstehen. Als Vertragskunde muss man leider alle entstehenden Kosten tragen. Vodafone-Kunden haben zumindest eine Sperre von 50 € wenn der Verlust unverzüglich gemeldet wurde. Beim Anrufen einer Sperr-Hotline sollte man am besten gleich Handynummer, Kundennummer und ein eventuelles Passwort bereit haben. Eine schriftliche Bestätigung von Datum und Uhrzeit ist auch hilfreich.
Drittens: Es ist wichtig, gerade im Falle einer bestehenden Handyversicherung, den Diebstahl zur Anzeige zu bringen. Wenn man Glück hat wurde das Telefon bei der Polizei abgegeben, aber auf jeden Fall greift die Versicherung nur im Falle einer Anzeigenerstattung.
Viertens: Für den Fall, das man eine Handyversicherung besitzt, heißt es jetzt, diese zu informieren. Je nach Vereinbarung des Schadensumfangs zahlen Versicherungen fast den gesamten Verlustwert und dass zu durchschnittlichen Versicherungstarifen von 2-20 Euro im Monat. Meistens lohnt sich eine Handyversicherung allerdings nach 6 Monaten nicht mehr, das das Handy dann schon zu viel Wert verloren hat.
Fünftens und letztens: Nun sollte man sich Ersatz besorgen. Eine neue SIM-Karte erhält man normalerweise innerhalb von 48 Stunden, das kann allerdings bis zu 20 Euro kosten. Ein neues Handy gibt es nur im Versicherungsfall. Ansonsten heißt es entweder ein billiges Übergangshandy kaufen und auf die Vertragsverlängerung warten oder ein gebrauchtes von Freunden oder Bekannten nutzen, wenn man kein eigenes mehr zu Hause hat. Auch Ebay kann eine Lösung sein.
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