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Die Energiespar-App fürs Handy

App, Quelle: Kigoo Images / pixelio.de

Was ist heute schon noch unmöglich? Fast alle unsere Geräte sind mittlerweile dazu ausgelegt, andere Geräte zu steuern. Vor allem mit dem neuen IPv6 werden die Möglichkeiten erweitert werden. Jetzt hat das Fraunhofer Institut eine Applikation entwickelt die auf dem mobilen Endgerät installiert werden kann um den Energieverbrauch aller Geräte im Überblick behalten zu können.

Die Einsparung von Energie und der Schutz unserer Ressourcen ist ein allgegenwärtiges Thema in der heutigen Zeit. Doch trotz immer besser werdenden Energiespargeräten und Weiterentwicklungen der Technik muss es ein Umdenken geben dass unseren Umgang mit der Energie beeinflusst. Doch wie weiß man überhaupt wie viel Energie man verhaucht? Mit dieser Frage haben sich Entwickler am Fraunhofer Institut ebenfalls beschäftigt und nun eine tolle, wirklich nutzvolle neue App entwickelt.

Die App stellt dar wie viel Strom einzelne Geräte verbrauchen und bringt sogar die Funktion mit sich einzelne Geräte über das Telefon steuern zu können. Das Prinzip funktioniert ganz einfach. Einfach das Gerät mit der Handykamera aufnehmen und Stromfresser ausfindig machen. Auf einem Server der App sind Geräte aus der verschiedenen Perspektiven hinterlegt, ein Datenabgleich findet statt und die entsprechende Information wird zurück an das Handy gesendet.

Sinn dieser App soll es sein, sich erst mal einen Überblick verschaffen zu können, wie viel Energie man den wirklich verschwendet. So können Einsparpotentiale erkannt werden! Ziel ist es, dass man Geräte eines Tages miteinander koppelt und sie dann über das Mobiltelefon anschaltet wenn zum Beispiel der Strom bei Tageszeiten abhängigen Tarifen am günstigsten ist.

Jetzt wird das App noch intelligenter. eine spezielle Sensorik ist dafür ausgestattet die Umgebung zu Überwachen. Dieses System zeigt dann über die Nutzung von Lichtern wo der Energieverbrauch gut ist, und wo Energie verschwendet wird. Mehr kann man über diese neuste Technik bei den Kleinanzeigen des Fraunhofer Institutes erfahren. Schön ist, dass diese App uns im Alltag auch vor Fehlern bewahrt. Lüftetet man zum Beispiel bei geöffnetem Fenster, werden wir mit einem rot blinkenden Signallicht gewarnt.

Warum Energiesparlampen?

Energiesparlampe, Foto: fchmksfkcb_flickr

Lang galt es als umstritten, ob Energiesparlampen wirklich einen Vorteil bringen. Doch im Laufe der Zeit zeigen sich die positiven Effekte im Haushalt. Die Strompreise steigen stetig an und Energiesparlampen haben bei gleicher Helligkeit wie Glühlampen einen geringeren Stromverbrauch. Über einen längeren Zeitraum hinweg, macht sich das auch auf der Stromrechnung bemerkbar, und zwar im positiven Effekt, denn der Stromverbrauch ist geringer.

Energiesparlampen gibt es in den verschiedensten Ausführungen. Denn auch LEDs oder Halogenlampen sowie Hochdruckladungslampen haben die gleiche Helligkeit wie Glühbirnen, verbrauchen dabei aber wesentlich weniger Energie. Neben dem verminderten Stromverbrauch, haben Energiesparlampen den Vorteil, dass sie das Brandrisiko verringern, denn sie haben eine geringere Betriebstemperatur. Bei der Vielzahl an angebotenen Energiesparlampen sollte bei der Auswahl und je nach Einsatzort auf die Lichtqualität, -farbe und die Haltbarkeit geachtet werden. Denn Energiesparlampen sind nicht dimmbar und machen deshalb eine gezielte Auswahl erforderlich. Auch wichtig ist es, zu wissen, dass die Leuchtstofflampe Quecksilber enthält und daher eine Entsorgung über den Sondermüll erforderlich macht. In Sachen Leuchtkraft liegt die Energiesparlampe allerdings weit vorn. Für eine herkömmliche Glühbirnenleistung von 60 Watt braucht sie lediglich 12 bis 15 Watt, um die gleiche Helligkeit zu erzielen. Auch die Langlebigkeit der Kompaktleuchtstofflampe von  3.000 bis zu 15.000 Stunden liegt weit über der einer Glühbirne. Das gleicht den deutlich teureren Preis gegenüber einer Glühbirne mit den Jahren wieder aus. Nur bei sehr häufigem Ein- und Ausschalten des Lichtes verringert sich die Lebensdauer der Energiesparlampe ein wenig.

 

Wäschewaschen und bares Geld sparen

Jeder tut es regelmäßig und meistens ohne wirklich Spaß daran zu haben und ohne darüber nach zu denken: Wäsche waschen. Dabei kann man auch beim Wäsche waschen viel Geld und Energie sparen. Allein schon die Waschmaschine selbst bietet viele Funktionen zum Strom sparen. Wäsche, die nur leicht verschmutzt ist, kann man mit einem Schnellwaschprogramm waschen. Auch stark verschmutzte Wäsche muss nicht dreimal durch die Waschmaschine gejagt werden. Wer vorher die Flecken mit Hand vorbearbeitet, kann die Wäsche mit nur einem Waschgang strahlend sauber bekommen. Für die Fleckenvorbehandlung eignet sich am besten Gallseife. Aber auch ein bisschen flüssiges Waschmittel tut es, wenn man Gallseife nicht sofort parat hat.

Waschmaschine, Foto: crimsonking79_flickr

Auch das Waschen bei niedrigen Temperaturen kann bares Geld sparen, da die Waschmaschine dann nicht so viel Strom für das Vorheizen des Wassers benötigt. Trotzdem sollte man mindestens alle 14 Tage einmal mit 60°C waschen, damit Bakterien und Keime in der Waschmaschine abgetötet werden.

Auch das Beladen spielt beim Strom sparen eine wichtige Rolle. Dabei ist es aber leider oft schwer einzuschätzen, wie voll die Waschmaschine werden darf. Kilogrammangaben in der Bedienungsanleitung sollen zwar helfen, doch so etwas ist schwer abzuschätzen. Einfach mit dem vollen Wäschekorb auf die Waage stellen und das eigene Gewicht abziehen. So kann ungefähr ermittelt werden, wie schwer die Ladung Wäsche ist. Bei unempfindlicher Wäsche kann man aber ohne schlechtes Gewissen knapp voll beladen. Eine Hand breit sollte noch Platz sein.

Wer auch Geld beim Waschmittelkauf sparen möchte, sollte unbedingt diese Regel beachten: jeder Haushalt benötigt nur 3 Waschmittel, Feinwaschmittel, Farbwaschmittel und Vollwaschmittel. Alles darüber hinaus ist überflüssig.

 

Stromspartipps für Computerfreunde

Strommast, Foto: koordinat_flickr

In den meisten Haushalten in Deutschland wird mittlerweile mehr Strom durch Computer und Zubehör verbraucht als für die klassischen Haushaltsgeräte. Das liegt unter anderem daran, dass einfach jede Komponente des Rechners Strom braucht und die Programme die ausgeführt werden auch. Allerdings gibt es auch genug Möglichkeiten mit einfachen Mitteln Strom zu sparen.

Als erstes gilt: Flachbildschirme sind sparsamer als Röhrengeräte. Sie lassen sich mit Hilfe der Energiesparfunktion des PCs ausschalten und bei einer um 25 % reduzierten Helligkeit spart man bereits 15% der Stromaufnahme ein. Man sollte diesen auch immer den entsprechenden Lichtverhältnissen im Raum anpassen. Bei Hintergrundbildern und Bildschirmschonern gilt: je aufwendiger desto mehr Energie und sie verhindern das versetzen des Monitors in den Ruhezustand, so schön sie auch sein mögen.

Ein wahrer Stromfresser sind die Laserdrucker, die allerdings auch mit Hilfe eines Ruhemodus reguliert werden können. Falls so ein Modus nicht vorhanden ist, sollte man den Drucker in längeren Pausen einfach abstellen. Bei Tintenstrahldruckern gilt das allerdings nicht, da diese beim Ab-und wieder Anschalten jedes Mal wieder die Druckkopf-Düsen reinigen und das mehr Energie verbraucht als spart.

Bei einer Neuanschaffung sollte man grundsätzlich genau hinsehen, denn je leistungsfähiger die PCs werden desto mehr Energie verbrauchen sie gewöhnlich auch. Ein Siegel das eine gute Energieeffizienz erkenne lässt ist das auch vom TÜV Rheinland vergebene „Energy Star“ Siegel. Aber auch bei Grafikkarten gilt es genau zu schauen, da es bereits hier enorme Unterschiede im Verbrauch gibt.

Die energiesparendste Variante ist die Anschaffung eines Notebooks, es verbraucht im Jahr nicht mal ein zehntel des Stroms, den ein PC braucht und hat heute meiste eine vergleichbare Ausstattung. Wer nicht auf den PC verzichten will, sollte in jedem Fall ein Flachbildschirm und einen Verbrauch von unter 100 Watt anstreben.

 

Geld sparen durch einen Anbieterwechsel

Router, Foto: actiontec_flickr

Wer seinen DSL-Anbieter wechseln will, kann dabei viel Geld sparen, solange einige wichtige Punkte beachtet werden.

Der Markt ist groß und die Anbieter locken mit günstigen Angeboten und vielen Extras. Das macht einen Wechsel lohnenswert und häufig können eine Menge Kosten eingespart werden.  Vor einem Wechsel zum neuen Anbieter sollte man sich zunächst genau informieren, welche Bedingungen und Inhalte im aktuellen Vertrag stehen. Besonders wichtig ist hier die Vertragslaufzeit, denn daran orientiert sich die Kündigungsmöglichkeit des Kunden. Im Normalfall laufen DSL- oder Telefonverträge 24 Monate bei dem selben Anbieter. Abgesehen von der Vertragslaufzeit gilt es weitere Vertragsaspekte zu beachten. Wurde zum Beispiel eine Hardware mit gemietet, muss diese nach Beendigung des Vertrages zurückgegeben werden. Auch bei Zusatzleistungen können eventuell andere Kündigungsfristen gelten als beim Grundvertrag. Diese sollten daher extra gekündigt werden. Wer seinen eigenen Vertrag kennt, kann schließlich mit der Suche nach einem neuen Provider beginnen. Dafür sollte ausreichend Zeit eingeplant werden. Ein halbes Jahr reicht dabei aus, um genügend Informationen einzuholen und den richtigen Anbieter auf dem DSL-Markt zu finden. Die AGBs sollten bei den verschiedenen Providern allerdings genau durchgelesen werden. Ist ein Anbieter gefunden, muss noch überprüft werden, ob der gefundene Vertrag und Provider auch am gewünschten Wohnort zur Verfügung steht. Auf den jeweiligen Online-Seiten der Anbieter kann dies abgefragt werden.  Danach ist der Wechsel möglich. Es empfiehlt sich den neuen Anbieter circa vier bis sechs Wochen vor Vertragsbeginn aufzusuchen, da die Umstellung und Einrichtung einige Zeit beanspruchen.

Mit der richtigen DSL Hardware Geld sparen

Fritzbox, Foto: kabelblog_flickr

Hat man sich einmal für einen DSL-Anbieter entschieden, ist der schwierigste Teil bereits geschafft. In der Regel liefern die Anbieter die benötigten Geräte automatisch mit, sodass man sich mit der Hardware nicht explizit gut auskennen muss. Dennoch haben wir einen kleinen Überblick über die benötigten Geräte zusammen gestellt.

Der DSL-Splitter, ein kleines kastiges Gerät, wird direkt auf die TAE-Buchse in der Wand gesteckt und dient dazu, das Telefonsignal vom Internetsignal zu trennen. Benötigt wird dieser nur bei einem analogen Anschluss, bei ISDn ist er nicht nötig.

Hinter den Splitter wird dann ein Router geschaltet, entweder mit einer Telefonanlage integriert oder ohne. Die neuen Geräte besitzen alle WLAN, was ein kabelloses Surfen im Netz ermöglicht.

Mit welcher Art von Router der Internetanschluss genutzt wird, hängt von mehrere Faktoren ab. Vor einer Anschaffung sollte die Frage gestellt werden, wie viele Personen sich den Internetanschluss teilen werden, wie sicher die Verbindung sein soll und wie viel Geld in die Anschaffung gesteckt werden soll.

Ein DSL Modem zum Beispiel ist die simpelste Form von Hardware und damit auch die preisgünstigste. Nachteile sind die manchmal langsame DSL-Geschwindigkeit und die Tatsache, dass mit dem Modem die Telefonleitung blockiert wird.

Das DSL Modem mit Internet-Telefonie hat zusätzlich die Möglichkeit, ein normales Festnetztelefon gleichzeitig nutzen zu können.

Ein Router bietet die Möglichkeit, mehrere Rechner gleichzeitig mit dem Internet zu verbinden, das DSL Modem ist in ihm bereits integriert. Es können mit einem Router vier Personen gleichzeitig im Netz surfen.

Ein WLAN-Router verbindet die Rechner nicht via Kabel miteinander, sondern funktioniert via Funk. Das hat den Vorteil, dass nicht länger Kabel im Weg rumliegen, außerdem steigt die Anzahl der Personen, die den Anschluss nutzen können, auf bis zu 64.