Apple erhält Abmahnung

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Verbraucherschützer mahnen Apple. Die Kunden werden in die Irre geführt, indem sie die gebührenpflichtige Garantie “AppleCare ProtectionPlan” kaufen. Diese gibt es für das iPhone, den Mac und andere Apple Produkte. Die zusätzliche Software beschert Apple stattliche Zusatzeinnahmen. Europäische Verbraucherschützer sehen in der gebührenpflichtigen Software jedoch einen Nachteil zu Gunsten der Kunden.
Insgesamt 79 Euro verdient Apple zusätzlich bei einem iPad, bei einem MacBook 349 Euro, wenn Kunden neben den Geräten auch die zweijährige Herstellergarantie kaufen. Durch diese Garantie könnten Kunden sicher sein, dass die Geräte auch über die gängige Herstellergarantie repariert werden. Apple gibt grundsätzlich ein Jahr Garantie auf seine Geräte. Durch den Kauf von AppleCare Protection Plan bekomme der Kunde nun noch ein Jahr länger eine Garantie auf die Produktion. Mit diesem Versprechen wirbt Apple und will die Kunden zum Kauf überreden. Verbraucherschützer mahnten Apple nun ab, da laut dem geltenden EU-Recht Apple den Kunden sowieso eine Herstellergarantie von zwei Jahren geben müsste. Diese Tatsache verschweige Apple bewusst um die Kunden zum Kauf zu bewegen. Insgesamt elf europäische Verbraucherschutzorganisationen haben Apple nun deshalb abgemahnt. In der Werbung entstehe der Eindruck, dass die Kunden ohne den Kauf der Zusatzgarantie nur ein Jahr Anspruch auf eine Reparatur durch den Hersteller hätten. Apple hatte nun Zeit ein Unterlassungserklärung abzugeben und die Werbung zu ändern, ansonsten drohen dem Unternehmen eine Strafverfolgung und Schadensersatzansprüche in Millionenhöhe. Bereits im Januar hatte ein Gericht in Italien Apple zu einer Geldstrafe von 1,2 Millionen Euro verurteilt wegen Irreführung der Kunden. Bisher hat das Unternehmen zum aktuellen Fall keine Stellungnahme abgegeben.
DSL Ärger umgehen mit richtiger Providerauswahl
Das Angebot von DSL-Anbietern ist inzwischen genauso groß und undurchsichtig wie das der Mobilfunktarife, und wer sich nicht damit auskennt, der kann schnell in böse Kostenfallen tappen.
Nicht nur bei der Wahl des Tarifs, auch beim Kundenservice können die Anbieter Ärger machen, überteuerte Hotlines, ewige Warteschlangen oder unerreichbare Servicehotlnes die Liste von potentiellen Ärgernissen ist lang.

DSL Probleme, Foto: Ian Sterlinf_Flickr
Eine der schlimmsten Vorstellungen ist wohl, nach langer Wartezeit endlich den DSL-Anschluss gelegt bekommen zu haben, und dann feststellen zu müssen dass an ihrem Anschluss DSL gar nicht verfügbar ist, trotz des anderen Ergebnisses des Online-Verfügbarkeitstestes. Ist man an den falschen Anbieter geraten, kann sogar passieren, dass trotzdem der volle Preis berechnet wird, obwohl die Leistung gar nicht bereit gestellt wurde. In diesem Fall sollte man sich schleunigst an den Verbraucherschuz wenden, denn als goldenen Regel gilt: Nur was an Leistung entgegen genommen wurde, muss auch bezahlt werden.
Vorsicht ist auch geboten bei Sonderangeboten und Rabattaktionen übers Internet oder Telefon. Da kann es schnell passieren, dass statt dem angeforderten Infomaterial gleich eine Auftragsbestätigung ins Haus fliegt. Diese kann selbstverständlich wieder storniert werden, erfordert aber Aktion von Ihnen. NAch solch einem Verhalten des Anbieters bietet es sich an, sich einen vertrauungsvolleren Anbieter zu suchen.
Aufgepasst werden muss auch bei den Servicehotlines, die der Anbieter dem Kunden zur Verfügung stellt. Oft ist im Kleingedruckten zu lesen, dass der Anruf pro Minute 3 Euro oder mehr kostet, und die Zeit in der Warteschlange mit eingerechnet, kommt da schnell eine ganze Stange Geld zusammen. Hier aber gibt es eine gesetzliche Regelung zu Gunsten des Kunden. Handelt es sich um Problem, was der Anbieter verursacht hat, also zum Beispiel wenn eine zu geringe DSL-Geschwindigkeit freigeschaltet wurde, muss der Anruf für den Kunden kostenlos sein. Hat man in solch einem Fall trotzdem Geld für das Telefonat, kann man sich dieses im Nachhinein wieder gutschreiben lassen.
In jedem Falle gilt: Es kann sich immer lohnen, ein Auge auf die aufgeführten Kosten auf der monatlichen Rechnung zu werfen, und bevor man sich für einen Anbieter entscheidet, sollte recherchiert werden, ob dieser auch hält was er verspricht.